Ausstellung Modern ARTεμις
Ein Projekt moderner Kunst in Amarynthos – Art Residency 2023
Die Antike inspiriert bis heute das Kunstschaffen. Die ESAG ist die letzten Jahre ein Schritt weiter gegangen und hat Künstlerinnen und Künstler direkt auf die Ausgrabung in Amarynthos eingeladen, für einen Austausch, der für beide Seiten bereichernd ist. Dazu gehört die Zusammenarbeit mit dem Flux Laboratory in Athen, dessen Tänzerinnen und Tänzer die Ausgrabung mehrmals besucht haben und daraus eine Produktion entwickelten. Oder die Praktika für Studierende der Zürcher Hochschule der Künste.
Im Juli 2023 besuchten neun Kunstschaffende aus der Schweiz und Griechenland im Rahmen einer «Art Residency» die laufende Ausgrabung und verfolgten die Restaurierung der Fundobjekte im Museumsmagazin von Eretria. Das Projekt war grosszügig von der Gemeinde Eretria und der Regionalverwaltung von Euböa unterstützt worden. Quellen der Inspiration boten vor allem das live erlebte archäologische Arbeiten selbst, aber auch die Funde der Ausgrabung, von einfachen Scherben bis spektakulären Votivgaben, und natürlich die Mythologie um Artemis. Während den folgenden zweieinhalb Jahren fand ein Austausch mit den Künstlerinnen und Künstlern statt und es sind noch vier Personen dazugestossen. Es sind nun über vierzig Werke entstanden, von Skulpturen über Malereien und Fotografien bis zu raumgreifenden Installationen, alle mit dem Ausgangspunkt Amarynthos.
Ausstellung 2026
Diese Werke, welche einen frischen Blick auf die Antike und die archäologische Forschung werfen, werden ab dem 18. April 2026 im Kunstzentrum der Stadt Athen (Kentro Technon) zu sehen sein. Die Vernissage findet am Dienstag 21. April um 19:00 statt und die Ausstellung dauert bis am 3. Mai 2026. Danach wird die Ausstellung im Mai auch in der Städtischen Galerie (Dimotiki Pinakothiki) von Chalkis auf Euböa gezeigt werden, der Insel wo alles begann.
In den drei Bereichen Mythos, Antike und Archäologie treten 47 Werke von neun Künstlerinnen und Künstlern aus der Schweiz, Zypern und Griechenland in einen Dialog mit der Forschung im Artemision von Amarynthos und thematisieren ganz unterschiedliche Aspekte der Göttin Artemis, der Funde und der Archäologie.
Zu beiden Ausstellungen wird auch ein Rahmenprogramm angeboten, das separat angekündigt werden wird:
www.facebook.com/esag.swiss www.instagramm.com/esag.swissDie Künstlerinnen und Künstler
→ Thrassos Avaritsiotis (Maler, Griechenland): www.athrassos.com
→ Anna Achilleos Staeubli (visuelle Künstlerin, Zypern): www.anna-as.com
→ Noemi Niederhauser (visuelle Künstlerin, Schweiz): www.noemi-niederhauser.ch
→ f/two – Nicole und Karl Reber (Fotografen, Schweiz): https://ftwo.art
→ Iphigeneia Sdoukou (visuelle Künstlerin, Griechenland): www.instagram.com/ifigeneiasdoukou
→ Praxitelis Tzanoulinos (Bildhauer, Griechenland): www.youtube.com/watch?v=4z-4P3Gu41s
→ Katerina Velliou (visuelle Künstlerin, Griechenland): https://katerinavelliou.com
→ Judit Villiger (visuelle Künstlerin, Schweiz): www.juditvilliger.ch
Organisation, Unterstützung und Sponsoren
Die Ausstellung wird von der ESAG und der Universität Westattika in Zusammenarbeit mit der Ephorie für Altertümer von Euböa durchgeführt. Sie findet unter der Ägide der Schweizerischen Botschaft in Griechenland statt. Das Projekt wird von der Stadt Athen (Organisation für Kultur, Sport und Jugend OPANDA), den Gemeinden Chalkis und Eretria, dem Distrikt Euböa (Organisation für die kulturelle Entwicklung Zentralgriechenlands) und der Botschaft Zyperns in Griechenland (Haus Zyperns – Kulturzentrum) unterstützt. Aegean ist der offizielle Sponsor der Flugreisen. Des Weiteren unterstützen das Kulturmagazin Portes, Paliria, Ktima Avantis und Photolab Athen die Ausstellung. Dank gilt zudem der Heiligen Erzdiözese Athen für die grosszügige Unterstützung.
Das Projekt wird von Dr. Tobias Krapf (ESAG) und Dr. Olga Polychronopoulou (Universität Westattika) geleitet. Die Ausstellung wird zusammen mit Iris Kritikou (Archäologin, Kunsthistorikerin und Ausstellungskuratorin) durchgeführt, die Edition des begleitenden Katalogs zudem mit Dr. Maria Giannoulaki (Universität Westattika). Das Design von Ausstellung und Katalog wird von Andreas Georgiadis (Künstler, Mikri Arktos) entworfen. Dr. Dionysis Mourelatos (Universität Athen) organisiert das Rahmenprogramm. Für die Kommunikation sind Sylvie Fournier (Schweiz), Maria Tsolaki (Griechenland) und Anthi Mitrakou von der Zeitschrift Portes (Europa und USA) zuständig.
Kontakt
artemis@esag.swiss