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Schweizer Ausgrabungen in Eretria (Gemälde von Spyros Vasiliou, 1975)

Seit 1964 graben die Schweizer Archäologen in Zusammenarbeit mit den griechischen archäologischen Ämtern die Überreste der antiken Stadt Eretria auf der Insel Euböa aus. Im Jahr 1975 erhielt die Schweizerische Archäologische Mission den offiziellen Titel „Schweizerische Archäologische Schule in Griechenland“. Sie ist das einzige dauerhafte archäologische Projekt der Schweiz ausserhalb des Landes. Forschungsgeschichte

Ihre Hauptziele sind es, die kulturellen Beziehungen zwischen Griechenland und der Schweiz weiterzuentwickeln, archäologische und historische Projekte in Griechenland – insbesondere in Eretria – zu unterstützen, antike Ruinen zu schützen und instand zu setzen sowie die Ausbildung von jungen Archäologen zu fördern. Die Schweizerische Schule ermöglicht es zahlreichen Professoren, Forschern und Studenten der Schweizer Universitäten mit der historischen und archäologischen Vergangenheit Griechenlands in Kontakt zu kommen, sowie auch mit den aktuellen Gegebenheiten des Landes.

Forschungsaktivitäten finden hauptsächlich auf der Insel Euböa statt, insbesondere auf dem Gebiet der antiken polis Eretria, aber die Schule unterstützt auch schweizerische archäologische Projekte an anderen Orten Griechenlands. Forschungsprojekte

Als Ausbildungs- und Forschungszentrum fördert die Schule professionelle Karrieren in klassischer Archäologie. Mehr als 30 Masterarbeiten und Dissertationen wurden in den letzten zehn Jahren über eretrische Themen abgeschlossen. Jedes Jahr können Studenten der Schweizer Universitäten an Feldforschungsprojekten (Ausgrabungen und Prospektionen) und Materialstudien (Keramik und andere Objekte) mitwirken. Studenten

In der ERETRIA-Reihe werden die Grabungsergebnisse publiziert. Seit 1968 sind 22 Bände erschienen. Die Jahresberichte werden jeweils in der Zeitschrift Antike Kunst abgedruckt. Publikationen

In der Schweiz befindet sich der Sitz der Schule an der Universität Lausanne. In Griechenland besitzt sie eine Wohnung mit Büros, einem Leseraum und möblierten Zimmer in Athen sowie ein Grabungshaus in Eretria. Wissenschaftler und Professoren der Schweizer Universitäten können von dieser Infrastruktur profitieren. Infrastruktur

Die Stiftung der Schweizerischen Archäologischen Schule in Griechenland ist das Regelungsorgan der Schule. Der Präsident der Stiftung ist Pascal Couchepin, ehemaliger Bundespräsident der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Die Aktivitäten der Schule werden durch Subventionen des Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung, der Schweizerischen Eidgenossenschaft, der schweizerischen Universitäten und privater Gönner (Privatpersonen, Stiftungen und Firmen) finanziert. Finanzierung

Schweizer Ausgrabungen in Eretria (Gemälde von Spyros Vasiliou, 1975)